07.06.2010 - Pressemitteilung
Die Erich-Kästner-Schule aus Langen und die Startgemeinschaft der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule Wiesbaden mit der Peter-Joseph-Briefs-Schule Hochheim gehen morgen beim Bundeswettbewerb Jugend trainiert für Paralympics in Kamen-Kaiserau an den Start. Der Wettbewerb wird in den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis und Rollstuhlbasketball ausgetragen. Die hessischen Schulen starten in der Disziplin Leichtathletik. Das ist für Jugendliche mit Behinderung eine großartige Gelegenheit, sich in ihrer Sportart mit den besten Schülerinnen und Schülern Deutschlands zu messen, sagte die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler. Ich drücke den hessischen Mannschaften natürlich die Daumen und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg in Kamen-Kaiserau.
Für die Pilotphase im Schuljahr 2009/10 haben zehn Bundesländer ihre Teilnahme zugesagt (Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt). Schülerinnen und Schüler mit Behinderung wollen sich wie ihre nichtbehinderten Gleichaltrigen auch im sportlichen Vergleich messen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten Höchstleistungen erbringen. Schulsportliche Wettbewerbe eröffnen vielfältige pädagogische Lernprozesse. Die Stärkung des Selbstbewusstseins, das Regelbewusstsein und die Identifikation mit einem Team entwickeln sich insbesondere in sportlichen Konkurrenzsituationen. Die Paralympics der Erwachsenen zeigen, zu welchen körperlichen Höchstleistungen Menschen mit Behinderung fähig sind.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und der Initiative finden Sie auf der Internetseite des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) www.dbs-npc.de sowie unter www.jtfo.de/jtfo/jtfp/
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