11.06.2010 - Pressemitteilung
Beim erstmals ausgetragenen Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR PARALYMPICS in Kamen-Kaiserau wurde die Erich-Kästner-Schule aus Langen auf Anhieb Bundessieger im Rollstuhl-Basketball. Ich gratuliere den Sportlern der Erich-Kästner-Schule zu diesem großartigen Erfolg ganz herzlich, sagte die Hessische Kultusministerin Dorothea Henzler. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hätten Hessen auf dem ersten Bundesfinale in hervorragender Weise vertreten und die Gelegenheit genutzt, sich mit den besten Schülerinnen und Schülern Deutschlands zu messen.
Kurz vor Ende der Verlängerung gelang es den äußerst nervenstarken Langenern, das packende Finalspiel gegen Köln für sich zu entscheiden, schildert Ulrich Striegel, der neue Leiter des Referats Schulsport & Sportförderprogramme im Hessischen Kultusministerium, das spannende Finale. Striegel selbst war dreifacher Teilnehmer der Paralympics und Goldmedaillengewinner im Dreisprung. Auch im Bereich der Leichtathletik waren die Schüler aus Langen erfolgreich und belegten einen guten 4. Platz. In der als Mannschaftswertung ausgetragenen Leichtathletik-Entscheidung zogen die Schüler der Startgemeinschaft Wiesbaden-Hochheim um nur einen Punkt an den Langenern auf Platz 3 vorbei.
Die Veranstaltung war ein ausgesprochen großer Erfolg und ein wichtiger Schritt für die Anerkennung des Behindertensports in Deutschland, so Striegel. An dem Bundesfinale nahmen 160 Sportler aus neun Bundesländern teil. Der im Rahmen einer Pilotphase ausgerichtete Bundesentscheid richtete sich zunächst an Schüler mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung in den Sportarten Leichtathletik, Rollstuhl-Basketball, Schwimmen und Tischtennis. Der von der Deutschen Bahn unterstützte Wettbewerb soll zukünftig auch anderen Förderschwerpunkten offen stehen und auf alle Bundesländer ausgeweitet werden.
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